Möchtest du selber nach Begoro reisen und aktiv im Heim und Schulalltag tätig werden? Diese Möglichkeit besteht, falls du mindestens 18 Jahre alt bist, dich auf Englisch verständigen kannst und über Reiseerfahrung verfügst. ![]() Was erwartet dich in Begoro? So sieht dein mögliches Zimmer aus. Es ist sehr einfach eingerichtet mit einem Bett, Moskitonetz und einem Gestell. Im Zimmer stehen übrigens zwei Betten, das heisst du könntest den Einsatz auch zusammen mit einer weiteren Person leisten. Unter Umständen können während deinem Einsatz auch andere Volunteers vor Ort sein. Die ganze Infrastruktur ist bescheiden; es gibt kein
fliessendes Wasser, nicht durchgehend Strom und wenig elektrisches Licht, die WCs sind Latrinen und das Badezimmer ist eine abgeschlossene Nasszelle im Wohngebäude. Dafür gibt es 21 lachende Kinder, eine sich kümmernde Heimmutter und engagierte
Lehrerinnen, die im Heim leben. Was sind deine Aufgaben? Dein Alltag wird grösstenteils vom Tagesprogramm im Waisenheim bestimmt. Das heisst dein Tag beginnt, wenn die Kinder aufstehen und endet, wenn die Kinder wieder im Bett sind. Den Tag durch unterstützt du die Heimmutter, gestaltest eine Schullektion, achtest auf die Kinder oder gehst auch mal mit auf den Markt einkaufen. Während die Kinder in der Schule sind, hast du auch etwas Zeit für dich - oder aber, du übernimmst Schulstunden. Deinen Ideen, was du mit den Kinder unternehmen möchtest, sind grundsätzlich wenig Grenzen gesetzt. Du kannst z.B. ein kleines Sportturnier oder andere Spiele für die Kinder organisieren. Es ist zudem hilfreich, wenn du dir im Voraus bereits Gedanken über mögliche Aktivitäten mit den Kinder machst, so dass du ev. das nötige Material mitnehmen kannst. Weitere Beispiele aus dem Alltag sind: Madame Erica beim Kochen unterstützen. Die Kinder beim Lernen unterstützen oder ihnen etwas neues beibringen. Beim Kleiderwaschen behilflich sein oder auch die eigenen Kleider waschen. Zusammen mit jemandem vom Heim auf den Markt einkaufen gehen. Mit den Kindern Spielen. Beispielsweise ein Tischtennisturnier für die Kinder organisieren, wobei Madame Erika und die Lehrer sicherlich auch gerne teilnehmen werden. Nach Absprache mit uns und den Verantwortlichen vor Ort kannst Du auch eigene kleine Projekte initiieren... Deiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt! Kann ich auch eine Zeit lang vom Heim abwesend sein und umher reisen? Diese Möglichkeit steht dir selbstverständlich offen. Wir sind jedoch froh, wenn du die Reisen en bloc machst und dich mit uns respektive den Mitarbeitern vor Ort absprichst. Individuelles Herumreisen ist in kleinen Minibussen oder Taxis möglich. Es gibt zahlreiche Sehnswürdigkeiten in der Eastern Region oder in den anderen Regionen Ghanas. Mit was für Kosten muss ich rechnen? Die Ticketpreise bewegen sich normalerweise um CHF 1'000.-- Visa: Das Einreisevisum kostet CHF 80.-- Aufenthalt: Für die Dauer von einem Monat verlangt NABI einen Betrag von CHF 400.-- Jede Folgewoche kostet CHF 75.-- (Preise verstehen sich für Kost und Logis im Heim) Persönlicher Pick-up-Service durch Alex Dankwa am Flughafen in Accra CHF 50.-- Dieses Geld wird zu 100% für Bedürfnisse von Heim & Schule eingesetzt. Auch hier werden sonstige Aufwändungen (Administration etc.) ehrenamtlich erbracht. Taschengeld: Ist sicherlich nötig, die Summe hängt jedoch sehr von den geplanten Aktivitäten ab. Die Lebenskosten sind für unsere Kaufkraft jedoch tief. Die Reisekosten im Land hängen sehr von der Wahl der Reiseart ab. Was ist weiter zu beachten? Es ist sehr wichtig, dass man sich im Voraus (min. 2 Monate) beim Artz erkundigt, was für Impfungen für den Aufenthalt in Ghana nötig sind. Für die Einreise nach Ghana ist die Gelbfieber Impfung obligatorisch zudem wird eine Malariaprophylaxe empfohlen. Zudem bist du nicht durch NABI versichert, das heisst du musst mit deiner Versicherung klären, ob allfällige Zusatzversicherungen nötig sind. Bei Interesse und weiteren Fragen, melde dich einfach per E-Mail bei uns: info(AT)nabis.ch Wir geben Dir gerne persönlich weitere Auskünfte. Es besteht auch die Möglichkeit, sich mit ehemaligen Volunteers auszutauschen. |











